Grundschule Guennigfeld

Marktstrasse 21
44866 Bochum

Unser Schulprogramm in Kurzform

Diagnostik und Förderung der Kinder von Anfang an

Die Diagnose der besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder ist ein wichtiges Anliegen der Arbeit in der OGS Günnigfeld. So sollen besondere Stärken ebenso wie Handicaps möglichst früh erkannt und angemessen gefördert werden. Wir betrachten uns als eine Schule auf dem Weg zur Inklusion.

Besonders wichtig ist es uns, die Diagnoseverfahren ständig zu überarbeiten und zu verbessern, damit auch die daraus folgende Förderung möglichst passgenau ist.

Die Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten erleichtert den zukünftigen Schulkindern den Übergang sehr, da Lehrerinnen und Lehrer aus unterschiedlichen Projekten

Lesekumpel

Projektwochen mit unterschiedlichen Themenstellungen

Gemeinsame Bundesjugendspiele

schon bekannt sind.

Für die Arbeit an diesem Thema ist  die OGS Günnigfeld mit dem Gütesiegel  „Individuelle Förderung“ ausgezeichnet worden.
 

Gemeinsamer Unterricht - GU

In der OGS Günnigfeld lernen, lachen und arbeiten Kinder mit ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen. Sie arbeiten in Lerngruppen gemeinsam an einem Thema, das für die verschiedenen Lernvoraussetzungen der Kinder aufbereitet wird, so dass jedes Kind nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten möglichst erfolgreich lernen kann.
 

Jahrgangsübergreifender Unterricht – JÜ

In unserer Schule lernen Kinder in Arbeitsgruppen jahrgangsübergreifend, d.h. Kinder des ersten und zweiten Jahrganges, sowie Kinder der Jahrgänge drei und vier arbeiten zusammen. So können Kinder auch von Kindern lernen.
 

Kooperative Arbeitsformen

Miteinander in Teams arbeiten, lernen und lachen bei uns nicht nur die Schülerinnen und Schüler. Auch Lehrerinnen und Lehrer haben Arbeits- Teams gebildet, die gemeinsam Unterricht planen, vorbereiten und die Durchführung beobachten. So können  Unterrichtsarbeit, Fördermaßnahmen und Ziele für die Schule gemeinsam erarbeitet werden.
 

Jeki – Jedem Kind ein Instrument

Jeki gibt es von Anfang an in der OGS Günnigfeld. So kann der Besucher Trompetenklänge, Geigenspiel, Flötentöne und Gesang und seid neuster Zeit auch Klaviermusik bei uns hören. Das Ensemble „Kunterbunt“ lässt seine Künste bei vielen Anlässen hören und wird mit reichlich Applaus bedacht.
 

Bewegungsfreudige Schule

Alle in der OGS Günnigfeld wissen, wie wichtig Bewegung ist. Daher bauen wir regelmäßige Bewegungspausen in den Unterricht ein. Seit 2010 bewegen wir  uns nach dem Programm „Bildung kommt ins Gleichgewicht“ alle gleichermaßen mit eben dem Ziel:

Bildung kommt ins Gleichgewicht.
 

KOALA

Wir haben das Glück, eine Türkischlehrerin an unsere Schule zu haben. Diese arbeitet in den Klassen 1/2  im Rahmen des Sachunterrichts  zu bestimmten Themen mit der Klassenlehrerin zusammen. Dabei erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie Bräuche, Sitten, Gepflogenheiten sich in Deutschland und in der Türkei ähnlich sind oder worin sie sich unterscheiden. Dabei hören alle Kinder auch türkische Geschichten und Wörter.

Wir glauben, dass voneinander wissen und miteinander teilen Angst und Sorgen verhindern können. Daher ist KOALA ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit
 

Weitere Schritte

Die Arbeit am Schulprogramm, das Überprüfen der erarbeiteten Schritte, sowie die Weiterentwicklung der organisatorischen und pädagogischen Arbeit  ist eine sehr lebendige Arbeit. So stehen für das kommende  Schuljahr 2011/12 folgende Entwicklungziele an:
 

1.     Mind Matters

Wir möchten in Zusammenarbeit mit der Uni Lüneburg Kindern, Eltern  und Lehrern ermöglichen, Fertigkeiten und Haltungen zu entwickeln, die sie im Miteinander im Klassenzimmer, in der Schulgemeinschaft aber auch außerhalb der Schule in ihrer individuellen Lebenswelt täglich anwenden können. Wir glauben nämlich – und Studien haben dies auch bewiesen - ,dass Gesundheit und Wohlbefinden von allen, die  gemeinsam arbeiten, eine wichtige Bedingung für erfolgreiches Lernen ist.
 

2.     Unterrichtsentwicklung

Kinder und Lehrerinnen und Lehrer kommen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule. Wie wir alle mit diesen Unterschieden umgehen und die Fähigkeiten der einzelnen nutzen können, wollen wir für den Bereich der „Kommunikation“ erfahren und in der Unterrichtsarbeit nutzen.
 

3.     Kriteriengestützte Leistungsbewertung

Nachdem wir im vorangegangenen Schuljahr kriteriengestützte  Zeugnisse erarbeitet haben, wollen wir diese Arbeit in diesem Schuljahr weiterführen und die Kriterien, die aus den Kompetenzerwartungen der Richtlinien und der Lehrpläne abzuleiten sind, erarbeiten und veröffentlichen. Dann wissen Kinder und Eltern ganz genau, was „Schule“ wann von ihnen erwartet.

Wunderbare Begegnungen beim Familienseminar

Das  3. Familien-Wochenendseminar in der Freizeitstätte Arche Noah in Marienberge im Siegerland im November 2013 unter dem Motto „Familien(t)räume: Vielfalt unter einem Dach“ begeisterten die insgesamt 37 Teilnehmenden durch den intensiven Kontakt zwischen Mensch und Tier. Das Rahmenprogramm bot Gelegenheiten für die jeweilige Eltern- und Kindergruppe als auch in gemeinsamen Aktionen wie bei der Stallführung und beim Besuch des Lernbauernhofes positive Bezüge zu- und untereinander wahrzunehmen und herzustellen. Ein besonderes Erlebnis war für einige Teilnehmenden der direkte Kontakt zum Tier, das den Familien aus den Herkunftsländern der Türkei beispielsweise sehr nahe und bekannt ist, für andere wiederum eine neue  oder ungewohnte Erfahrung darstellte. Nach anfänglichen Berührungsängsten schaute man in glückliche und zufriedene Gesichter bei Eltern und Kindern, die im Kontakt mit den Tieren ihre eigenen Grenzen bzw. Barrieren überschreiten konnten.

Das Thema „Vielfalt unter einem Dach“ bot in den Austauschrunden Stoff für Überlegungen im Miteinander, Ressourcen und Fähigkeiten zu sehen und zu schätzen und sie – wie in dem Film „Das weinende Kamel“ der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Aber auch konkret bei der Gestaltung und Ausgestaltung eines Begegnungshauses für Wattenscheid wurden engagiert Sehnsüchte und Wünsche vorgetragen und macht die Wichtigkeit der Beteiligung  der sogenannten Zielgruppen (Bürger*innen von Wattenscheid) bei der Planung „soziale Stadt“ und „familienfreundliche Kommune“ deutlich. In den entsprechenden Gremien (Sozialraumkonferenz von WAT- Mitte, Stadtwerkstatt) berichtete die Projektkoordinatorin über Ergebnisse und Anregungen des Seminars. Auch das konkrete Thema „Jugendcafé für WAT“ mobilisierte 8 Jugendliche, konkret über die Methode „planning for real“ bei der Ausgestaltung mitzuwirken und einen Trailer dazu zu erstellen.

Kooperation Schule und Familie: Es beteiligten sich 9 Familien dreier Grundschulen in Wattenscheid und der Fröbelschule/ Förderschule Lernen, davon 11 Erwachsene sowie zwei 16jährige Jugendliche und 19 Kinder im Alter von 1,4 bis 15 Jahren. Dementsprechend setzte sich auch das pädagogische Team bestehend aus den jeweiligen Schulsozialarbeiter*innen bzw. Integrationslehrerin zusammen, das durch eine Waldpädagogin und der Projektkoordinatorin ergänzt wurde.

Eine gemeinsame Planung und Durchführung des Seminars mit Schulsozialarbeiter*innen bzw. der Integrationsfachkraft  zahlt sich aus. Der Blick auf die Familie wird ein anderer, erhöht die Empathie und das Verständnis auf Seiten der pädagogischen Fachkräfte für den Familienalltag und Probleme der Eltern mit dem System Schule.  Andererseits erleben  Eltern und ihre Kinder die Kontaktpersonen / Schulsozialarbeiter*innen auf einer vertrauensvolleren Ebene. Themen, die die Eltern beschäftigen, können über die Schulsozialarbeiter*innen weiterverfolgt werden und ggf. Ideen und Initiativen gewinnbringend für andere Familien am Schulstandort verankert werden.  Auch der kollegiale Austausch untereinander ist ein Gewinn für das gesamte Team, das Arbeitsweisen, Ideen und Anregungen der anderen Standorte aufgreifen kann.

Akteure: 

Adressaten: 

  • Eltern
  • Kinder