Stadtumbau West - eine Chance für Wattenscheid-Mitte

Anbieter: Hat Watt !

Adressaten: Allgemein

Status: aktuell

In 2016 bis 2020 werden in Wattenscheid-Mitte größere Umgestaltungsmaßnahmen im Rahmen eines integrierten Gesamtkonzepts realisiert, die mit Landesmitteln und kommunalen Mitteln finanziert werden. Hierzu wurden vom Stadt- und Regionalplanungsbüro Dr. Jansen Vorschläge entwickelt, die auch Bedarfe der Einrichtungen und Institutionen wie Schulen und Kitas, Initiativen und Verbände etc. aufgegriffen haben. Dabei stehen vor allem Umwelt- und Gesundheitsaspekte im Vordergrund, um Erlebnis- und Aneignungsräume entstehen oder miteinander verschmelzen zu lassen, die das Leben und Wohnen im Zentrum von Wattenscheid für Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern attraktiver und lebenswerter machen. Im Netzwerk HAT WATT macht sich eine Gruppe von Aktiven bereits für ein "Begegnungshaus für alle"  stark. Ausgestattet mit Werk-, Kunst-, Musik- Tanz-, Ausstellungs-, Seminar-  und Auftrittsräumen etc. soll es allen Bewohner*innen und Initiativen sowie Bildungs- und Beratungseinrichtungen die Möglichkeit bieten, sich auszutauschen, mit und voneinander zu lernen, gemeinsam kreativ tätig zu werden, um eigene Projekte und Ideen realsisieren und präsentieren zu können. Wir sind natürlich optimistisch, dass dieses Projekt auf breite Zustimmung stoßen wird und sind gespannt, ob es dann auch an den Start geht!

Aktiv im Stadtteil: Gruppengründung für Senior*innen

Der Saal im Gemeindehaus St. Pius war voll besetzt, als das Projekt „Aktiv im Stadtteil – für sich und andere“  zur Gruppengründung von Senior*innen eingeladen hatte. Die Organisation TRIAS mit Vertreter*innen des DRK, Seniorenbeirat und Altenhilfe der Stadt Bochum hat bereits  schon in Langendreer die über 55 Jährigen für gemeinsame Aktionen, Kurse und Treffen mobilisieren können. Nun ist auch in Wattenscheid-Mitte ein guter Start des Netzwerkens gelungen. Zahlreiche Ideen, Wünsche und erste Angebote aus dem Teilnehmerkreis wurden gesammelt. Dabei stand der Wunsch nach gemeinsamer sportlicher Betätigung wie Wandern, Reisen, Fahrradfahren oder Tanzen, das gemeinsame Spielen und Handwerken – und arbeiten oder der Wunsch nach einer Vertiefung im Umgang mit dem PC, Smart- oder Iphones an erster Stelle. Ebenso wurde geäußert, dass man auf dem Gebiet der nachbarschaftlichen Hilfeleistung und Patenschaften (z.B. Leihomas) ehrenamtlich tätig werden möchte. In Gesprächen wird auch deutlich, dass es Spass machen würde, gemeinsame Aktionen mit jungen und älteren zu erleben. Dies ist aus Sicht des Projektes Bildung(s)gestalten sehr zu begrüßen, so dass konkrete Ideen aufgegriffen und gemeinsam realsiert werden können.„Das wichtigste ist Spaß, Geselligkeit und Kommunikation sowie das Erleben von Erfolgsgefühlen,“ äußerte sich eine Seniorin.

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