Theaterspielen macht Talente sichtbar

Der dreitägige Theaterworkshop machte den einwöchigen Familienbildungsurlaub des PEV in Olpe für die insgesamt 12 Familien aus Bochum-Wattenscheid und Umgebung zu einem einmaligen Erlebnis. Walter Hönig, Theaterpädagoge und Gordon-Trainer lud zunächst die 10 Jungen und 10 Mädchen sowie die insgesamt 14 Mütter und Väter dazu ein, durch Übungen die Regeln und Techniken des biografischen Improvisationstheaters kennen zu lernen. Mit Unterstützung der  Projektkoordinatorin von Bildungsgestalten, dem PEV- Team und der Schulsozialarbeiterin der Glückaufgrundschule entwickelten sich insgesamt 5 Theaterszenen, die aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Die Bühne wurde zum Bus und ermöglichte die Reise von der Gegenwart in die Vergangenheit wie in die Zukunft. Es wurde z.B. Halt gemacht an der „Mobbingstraße“, dem „Platz der Vorurteile“ und an der „Egoisten-Allee“, wobei sich am Ende jeder Szene  alle als Gewinner fühlen konnten, da sie ein Zugewinn an Achtsamkeit, Respekt und Liebe erfahren haben.  Die jungen Protagonisten schlüpften dabei in die Rolle der Erwachsenen und umgekehrt, so wurden beispielsweise Erziehungsstile von früher und heute auf teilweise amüsante aber auch nachdenkliche Weise durchleuchtet.

Die Spielfreude war bis zum Schluss ungebrochen. Die Familienmitglieder erlebten sich auch untereinander auf neue Art und entdeckten an sich selbst und den anderen Fähigkeiten und individuelle Talente, die sie zum Teil selbst verblüfften und die Zuschauer bei der Aufführung begeisterten. Eine weitere Aufführung vor heimischem Publikum in Bochum-Wattenscheid würden jedenfalls alle begrüßen.Weitere Theaterworkshops mit Tanz und Musik werden in Kooperation mit den Grundschulen in Bochum-Wattenscheid sicherlich folgen. Denn durch die gemeinsame Entwicklung und Durchführung familienbildender Seminare und Projekte ist eine ressourcenorientierte Optimierung der Beziehungspartnerschaft von Schule und Familie angestrebt, die durch die besondere Rolle und Initiative der Schulsozialarbeiter*innen und Integrationsfachkräfte in idealer Weise ausgefüllt wird.

 

Akteure: 

Angebote: 

Adressaten: 

  • Eltern
  • Kinder