AWO Familienzentrum Bußmannsweg

Bußmannsweg 16
44866 Bochum

Die Arbeiterwohlfahrt – Selbstverständnis, Ziele und Leitsätze

Der Name Arbeiterwohlfahrt, das kurze AWO oder unser AWO-Herz sind Ihnen sicherlich schon begegnet: bei Bekannten, deren Tochter eine AWO-Kita besucht, als Aufschrift auf unseren Fahrzeugen oder auf den Türschildern unserer Seniorenzentren. Die AWO ist allerorts präsent – und doch werden wir immer wieder gefragt: „Was macht die AWO eigentlich?“

Um es kurz zu sagen: In unseren Einrichtungen engagieren wir uns für alle, die auf Unterstützung angewiesen sind. In den Ortsvereinen sind unsere Mitglieder aktiv – viele Freiwillige unterstützen unsere Arbeit. Und nicht zuletzt sind wir politisches Sprachrohr für all jene, die keine Lobby haben. Mit einem Satz: Wir sind da, wenn Hilfe gebraucht wird. Die Arbeiterwohlfahrt ist ein gesellschaftspolitisch aktiver Verband – als Mitgliederorganisation und als Dienstleistungsunternehmen. Ihre in der Arbeiterbewegung verankerten Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität verkörpern die Geschichte und das sozialethische Fundament der Arbeiterwohlfahrt. Sie vereint Mitgliedschaft und ehrenamtliche Tätigkeit aus bürgerschaftlicher Verantwortung sowie auch von wirtschaftlicher Zielsetzung geprägtes professionelles Handeln. Aus der Mitgliederorganisation heraus hat sich die Arbeiterwohlfahrt zu einem bedeutenden Dienstleistungsunternehmen entwickelt.

Die AWO wurde 1919 gegründet. Der damalige Hauptausschuss der SPD in Hannover, heute würde man Parteivorstand sagen, beschloss 1919 die Gründung einer eigenen sozialdemokratisch geprägten Hilfsorganisation. Zwei Ziele wurden dabei verfolgt. Erstens die Linderung der aktuellen Not der Bevölkerung nach dem 1. Weltkrieg, insbesondere durch Hilfe bei der Selbstorganisation von Hilfebedürftigen. Zweitens die Entwicklung und Umsetzung zur Reform der Armenfürsorge. Es galt, für den Rechtsanspruch auf Unterstützung einen gesetzlichen Rahmen zu entwickeln. Die Gründerin der AWO, Marie Juchacz, zog als erste Frau in den Reichstag der Weimarer Republik ein und legte 1926 das erste Reichsjugendwohlfahrtsgesetz vor. Der Urenkel des heutigen Kinder- und Jugendhilfegesetzes.

Dem Anspruch unserer Gründerin, Marie Juchacz, akut zu helfen und sich parallel einzumischen, um die Rahmenbedingungen für Menschen zu verbessern, sind wir bis heute treu geblieben.

Unsere Leitsätze

Die Arbeiterwohlfahrt setzt sich mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienstleistungen für eine sozial gerechte Gesellschaft ein.

Wir bestimmen – vor unserem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbewegung – unser Handeln durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialismus: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

Wir sind ein Mitgliederverband, der für eine sozial gerechte Gesellschaft kämpft und politisch Einfluss nimmt. Dieses Ziel verfolgen wir mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienstleistungen.

Wir fördern demokratisches und soziales Denken und Handeln. Wir haben gesellschaftliche Visionen.

Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten und fördern alternative Lernkonzepte.

Wir praktizieren Solidarität und stärken die Verantwortung der Menschen für die Gemeinschaft.

Wir bieten soziale Dienstleistungen mit hoher Qualität für alle an.

Wir handeln in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und internationaler Verantwortung und setzen uns nachhaltig für einen sorgsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen ein.

Wir wahren die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit unseres Verbandes; wir gewährleisten Transparenz und Kontrolle unserer Arbeit.

Wir sind fachlich kompetent, innovativ, verlässlich und sichern dies durch unsere ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Leitsätze sind die Kernthesen des Leitbildes. Leitsätze und Leitbild sind Grundlage für das Handeln in der Arbeiterwohlfahrt. Sie kennzeichnen Ziele, Aufgabenverständnis und Methoden unserer Arbeit. Sie ermöglichen es uns, über unsere Tätigkeit zu diskutieren, sie kritisch zu hinterfragen und daraus notwendige Konsequenzen zu ziehen.

Leitsätze und Leitbild gelten für Mitgliederverband und Unternehmensbereich gleichermaßen. Sie sind Orientierung für die Mitglieder, für die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für das Jugendwerk.

Weltspieltag am 28.05.2013!

Großes Sport- und Spielfest am Ehrenmal!

Am 28.05.2013 ist Weltspieltag! Und auch in diesem Jahr möchten wir zusammen mit unseren   Kooperationspartnern und Unterstützern  des Projektes Bildungsgestalten HAT WATT! unter dem Motto: Spielen bildet  ein großes Familienfest in der Parkanlage am Ehrenmal (Bußmannsweg) in Wattenscheid- Mitte gestalten. In der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr wird sich die Spielwiese in eine große Aktionsfläche  verwandeln:

Wieder mit dabei sind „Drums alive“ des FZ AWO Bußmannsweg mit einem Trommelevent und die Hiphop-AG des märkischen Gymnasiums. Die Zumba-AG der Grundschule an der Swidbertstraße wird ebenfalls ihr Können zeigen. Ebenso die Zirkus-AG der Grundschule Roonstraße, die im Rahmen des Projektes durch Zirkus Pirella (Mini-Klecks) in einer AG angeleitet wird. Der Stadtsportbund baut für die kleineren Gäste eine Hüpfburg auf und stellt die Spielstraße zur Verfügung.

Für das leibliche Wohl für kleines Geld wird wieder das Kinder- und Jugendfreizeithaus Klecks  sorgen. Das AHZ und IFAK e.V. unterstützen beim Auf- und Abbau sowie bei der Überquerung der Straße Bußmannsweg  von der Wiese zum Klecks. Allen Kooperationspartnern sagen wir hiermit schon einmal:

Vielen Dank für euer Engagement und eure Ideen!!!

 

  • Zirkus - Pirella vom Mini-Klecks mit FZ St. Barbara
  • Kletter- und Balancelandschaft  von BG Hat WATT sowie Kooperationsspiele
  • Wassertransportparkour der Paul-Dohrmann-Schule
  • Selbstverteidigung  mit Falconsports
  • Kreatives Gestalten mit Streetart, Die Falken
  • Bastel- und Malangebote arabischer Schriftzeichen mit HSME e.V.
  • Schminkangebote  der „Kleinen Raupe“

 

Akteure: 

Angebote: 

Adressaten: 

  • Allgemein